In Gratitude: Sruel Prajs
​Decades of vision and generosity
Berlin, Germany
 

                                                            
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We meet Sruel Prajs at the Arabica restaurant at the Keren Hayesod Switzerland Youth Center in the old city of Beersheva. Our meeting takes place shortly after the dedication of the renewed Ben Gurion hut and the new Visitors Centre at Sde Boker, two very important projects that were completed with the help of  a generous gift from Mr. Prajs and his sister, Norma Drimmer, from Berlin, Germany, through Keren Hayesod-United Israel Appeal.
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At the Sde Boker ceremony, from left to right: Mrs. Norma Drimmer, KH-UIA World Chairman Eliezer (Moodi) Sandberg, Prime Minister Benjamin Netanyahu and Mr. Sruel Prajs.

“When I was asked if we, my sister Norma and I, would be willing to support the renovation of David Ben Gurion’s hut as donors, I felt much honored and we immediately agreed", he said in his speech at the ceremony. His face indeed reveals the deep pride, emotion and gratification he feels at Prime Minister Binyamin Netanyahu joining Keren Hayesod leaders in inaugurating the projects that he and Mrs. Drimmer made possible.
"For me, the name of David Ben Gurion has always represented the essence of the Zionist vision and of the State of Israel", he says. "At that time, young Jews who weren’t from rich families and didn’t have the opportunity to go to high school or university and who wanted to leave Eastern Europe had only two options: to go to Palestine or to choose America. Thank God that people like Ben Gurion chose the Zionist way".

A  former KH Germany Chairman, former  member of KH-UIA World Board of Trustees and former member of the Jewish Agency Board of Governors, Mr. Prajs is a long-time leader and major donor to Keren Hayesod Germany (Vereinigte Israel Aktion). He was amongst the first recipients of the Yakir Keren Hayesod award, already in 1998. "For more than 25 years", he recalls," I fundraised for KH because I believe it is a bridge between Israel and the Jews living abroad. It is thanks to Israel that we can afford to live where we live. If we had had a Jewish state 70 years ago, the Holocaust wouldn't have happened. We have to support Israel on the political and financial levels, and do everything we can to help it".
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Sruel Prajs addresses the audience.


When asked about Jewish and Zionist continuity, he expresses cautious concern. "For the young generation, it is self-understood that Israel exists. They want to see more personalized projects; the tendency to earmark donations has become very strong. You need a new approach for the young people. I believe it is also the parents' responsibility to educate them in a Jewish and Zionist spirit in general, without becoming involved in Israel's domestic politics".

Family is central to Mr. Prajs. At the ceremony, he expressed his delight at having his wife, Marina, and his son, David, with him together with other relatives. He pledged that "the support of the Jewish state by our families will not end with my sister and myself; on the contrary, the children and the grandchildren of the Prajs and Drimmer families will continue the family legacy".
Thanks again for all that you have achieved until now, dear Mr. Prajs, and best wishes for many more years of good health and happiness with your loved ones, along with continued activity on behalf of Israel and the Jewish people!



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Sruel Prajs
 
Jahrzehnte der Vision und der Großzügigkeit
Berlin, Deutschland
 
 
Wir trafen Sruel Prajs im Restaurant Arabica am Keren-Hayesod-Schweiz-Jugendzentrum in der Altstadt von Beer Sheva. Unsere Zusammenkunft erfolgte nur kurz nach der Einweihung des renovierten Wohnhauses von Ben-Gurion und des neuen Besucherzentrums in Sde Boker; zwei Projekte von herausragender Bedeutung, die dank der großzügigen Unterstützung von Herrn Prajs und seiner Schwester Norma Drimmer aus Berlin, Deutschland, durch Vermittlung des Keren Hayesod – Vereinigte Israel Aktion umgesetzt werden konnten.
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Auf der Zeremonie in Sde Boker, von links nach rechts: Frau Norma Drimmer, KH-UIA Weltvorsitzender Eliezer (Moodi) Sandberg, Ministerpräsident Benjamin Netanyahu und Herr Sruel Prajs.
 
 
„Als ich gefragt wurde, ob wir – meine Schwester Norma und ich – bereit wären, die Renovierung des Wohnhauses von David Ben-Gurion als Spender zu unterstützen, so habe ich mich geehrt gefühlt und sofort zugestimmt“, sagte Herr Prajs in seiner Ansprache auf der Zeremonie. Sein Gesicht reflektierte den tiefen Stolz sowie die Emotionen und die Dankbarkeit, die er empfand, als sich Ministerpräsident Benjamin Netanyahu der Leitung des Keren Hayesod bei der Einweihung dieser Projekte anschloss, die dank seiner und der Unterstützung von Frau Drimmer möglich wurden.
„Für mich repräsentiert der Name von David Ben-Gurion die Essenz der zionistischen Vision und des Staates Israel“, meinte er. „Damals standen jungen Juden, die nicht aus betuchten Familien stammten und keine Chance hatten, eine Oberschule oder eine Universität zu besuchen, und die Osteuropa verlassen wollten, lediglich zwei Optionen offen: nach Palästina zu gehen oder sich für Amerika zu entscheiden. Gott sei gedankt, dass es Menschen wie Ben-Gurion gab, der sich für den zionistischen Weg entschied.“
 
Herr Prajs amtierte in der Vergangenheit als Vorsitzender des KH-Deutschland, als Mitglied des KH-UIA Weltkuratoriums sowie als Mitglied der Exekutive der Jewish Agency. Er ist eine seit Jahrzehnten aktive Führungspersönlichkeit und ein Großspender des Keren Hayesod Deutschland (Vereinigte Israel Aktion). Er war unter den ersten Persönlichkeiten, denen der Preis „Yakir Keren Hayesod“ verliehen wurde. Das war bereits im Jahr 1998. „Seit mehr als 25 Jahren“, so blickte er zurück, „sammle ich für den Keren Hayesod Spenden, denn ich glaube daran, dass er eine Brücke zwischen Israel und den im Ausland lebenden Juden darstellt. Wir haben es Israel zu verdanken, dass wir es uns leisten können, dort zu leben, wo wir leben. Hätten wir vor 70 Jahren einen jüdischen Staat gehabt, so wäre der Holocaust nicht passiert. Wir müssen Israel unterstützen, sowohl in politischer als auch in finanzieller Hinsicht, und alles in unserer Macht stehende tun, um zu helfen.“
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Herr Sruel Prajs bei seiner Ansprache.

Fragt man ihn nach der jüdischen und der zionistischen Kontinuität, so verleiht er seiner aufkommenden Sorge Ausdruck. „Für die junge Generation ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Israel existiert. Sie möchten mehr persönlich orientierte Projekte sehen; die Tendenz, Projekte mit zweckgebundenen Mitteln zu bedenken, ist inzwischen recht umfassend. Für die jungen Leute brauchen wir einen neuen Ansatz. Darüber hinaus bin ich der Auffassung, dass auch die Eltern Verantwortung dafür übernehmen müssen, dass der jungen Generation ein jüdischer und ein zionistischer Geist vermittelt wird, ohne dass dies eine Einmischung in Israels innenpolitische Angelegenheiten beinhaltet.“

Familie wird bei Herrn Prajs großgeschrieben. Auf der Zeremonie betonte er seine große Freude darüber, dass ihn seine Ehefrau Marina und sein Sohn David sowie weitere Verwandte begleitet haben. Er versicherte, dass „die Unterstützung des jüdischen Staates durch unsere Familien nicht bei meiner Schwester und mir enden wird; ganz im Gegenteil, denn die Kinder und die Enkelkinder der Familien Prajs und Drimmer werden dieses familiäre Vermächtnis fortsetzen.“

Lieber Herr Prajs, wir danken Ihnen erneut für alles, was sie bisher geleistet haben, und wünschen Ihnen viele weitere Jahre bei guter Gesundheit und viel Freude im Kreise Ihrer Lieben einhergehend mit einem fortgesetzten Engagement für Israel und für das jüdische Volk!